Ein Erklärfilm muss nicht alles sagen. Er muss das Richtige so sagen, dass es hängen bleibt.
Darum klären wir zuerst, wer zuschaut, wo der Film läuft und was danach anders sein soll. Erst dann wird gezeichnet.

Jeder Film läuft durch dieselben Stationen. Das macht Zeitpläne verlässlich und Entscheidungen nachvollziehbar.
Worum geht es wirklich, wer schaut zu, auf welchem Gerät, mit oder ohne Ton? Daraus folgen Format, Länge und Tempo.
Eine klare Dramaturgie in wenigen Akten. Fakten und Gefühl gehören zusammen, ohne erhobenen Zeigefinger.
Jede Szene wird zuerst gezeichnet und abgestimmt. Änderungen kosten hier Minuten, nicht Tage.
Illustrationen im Corporate Design, modular gebaut, damit Szenen auch in Social Media, Präsentation oder Print weiterleben.
Wie geht es mit dem Schneesport weiter, wenn der Winter wärmer wird? Und wie nachhaltig kann Skifahren sein?
Mit diesen Fragen kam Swiss-Ski. Der Verband wollte seinen Athletinnen und Athleten Orientierung geben, damit sie Fragen zu Klimawandel und Nachhaltigkeit im Schneesport selbst beantworten können. Sachlich, aber mit Zuversicht.
Auftraggeber · veröffentlicht Weihnachten 2024Animation mit Text im Bild
inklusive Recherche, Storyline und Storyboard
Deutsch und Französisch
für eine einzige wehende Fahne
Swiss-Ski spricht Athletinnen und Athleten in der ganzen Schweiz an. Deshalb gibt es den Film auf Deutsch und in einer französischen Fassung. Bilder und Animation bleiben gleich, nur die Texte im Bild wechseln.
Tipp: Mit dem Schalter unter dem Film wechselst du die Sprache.
Inklusive Recherche, drei Storyline-Entwürfen, Storyboard, Illustration, Animation und französischer Fassung.
Bevor ein Strich gezeichnet war, ging es um Klimadaten, technische Beschneiung und Energie am Berg. Daraus wurden vier Kernaussagen.
Ein Grad wärmer verändert den Winter. Die Nullgradgrenze steigt bis 2050 um etwa 300 Meter.
In höheren Lagen bleibt Schneesport möglich. In tieferen Lagen wird es schwierig.
Technische Beschneiung arbeitet heute zielgenau. Sie spart Wasser und Energie.
Beschneiungsanlagen können als kleines Wasserkraftwerk dienen. Sie liefern Strom auch für anliegende Orte.
Der Film richtet sich an junge Athleten bis Anfang 30 und wird vor allem über WhatsApp geteilt. Deshalb das 9:16-Reel-Format.
Diese Zielgruppe hört unterwegs meist eigene Musik über Kopfhörer. Wir haben deshalb bewusst auf eine Sprecherstimme verzichtet und die Botschaft als Text ins Bild gesetzt.

Wandel: Ein Grad wärmer verändert den Winter. Tiefer gelegene Skigebiete verlieren Schnee.
Lösungen: Moderne Technik, zielgenaue Beschneiung und Energie aus Wasserkraft und Sonne.
Zukunft: Der Schneesport entwickelt sich weiter, damit er auch 2050 möglich ist.



Drei Wochen Produktionszeit bestimmen den Stil. Die Figuren sind passend zum Corporate Design von Swiss-Ski minimalistisch angelegt: genug Persönlichkeit, damit man sich wiedererkennt, und schnell genug zu animieren, um die Deadline zu halten.



Tipp: Fahr mit der Maus über die Figuren.
Jede Szene entsteht zuerst als Linienzeichnung. Darin wird abgestimmt, was zu sehen ist und wohin der Blick geht. Erst wenn das sitzt, kommen Farbe und Details dazu.
Zieh den Regler, um Skizze und fertige Illustration zu vergleichen.

SkizzeIllustration↔
Neben klassischer Motion-Animation steckt im Film auch Frame-by-Frame-Animation. Die Schweizer Fahne ist Bild für Bild von Hand gezeichnet. Zusammengesetzt ergeben 73 Zeichnungen die lebendige Bewegung, die ein Programm allein nicht hinbekommt.
Fahr über den Strahl oder zieh daran, um Bild für Bild durchzublättern.
Der Film endet mit einer Logo-Animation auf den roten Bergflächen aus dem Corporate Design von Swiss-Ski. Schneeflocken verbinden sich zum Logo, dazu der Satz „Wir sind ein Teil davon.“
„Winter im Wandel“ wurde für den German Design Award 2026 nominiert und in die Galerie Best Designs since 2012 aufgenommen.
Jedes Projekt startet mit derselben Frage: Was sollen Menschen nachher verstanden haben?
AMS wollte zeigen, was das Unternehmen macht und wie es arbeitet: von der Reparatur über Logistik und Lager bis zur Betreuung von Autoherstellern in ganz Europa. Zwei Minuten, die ein ganzes Leistungsspektrum ordnen.
Echtbild trifft Animation. Wo Fotos und Filmaufnahmen fehlten, füllt die Animation die Lücken in der Dokumentation, bis zurück zu den Glocken, die im Krieg abgehängt wurden.
Das hängt von Länge, Stil und Abstimmungsrunden ab. Der Swiss-Ski-Film mit knapp zwei Minuten war nach drei Wochen fertig, Recherche und Storyline eingeschlossen. Möglich war das, weil der Illustrationsstil von Anfang an auf diese Zeit ausgelegt war. Den Zeitplan legen wir nach dem ersten Gespräch gemeinsam fest.
Nicht unbedingt. Wenn der Film vor allem stumm oder mit Kopfhörern und eigener Musik geschaut wird, funktioniert Text im Bild oft besser. Läuft er auf einer Messe, Website oder in einer Schulung, kann eine Stimme sinnvoll sein. Das klären wir im ersten Schritt.
Ja. Wenn der Text im Bild steht, lassen sich weitere Sprachfassungen mit wenig Aufwand ergänzen. Den Swiss-Ski-Film gibt es auf Deutsch und Französisch.
Das Format folgt dem Kanal: 9:16 für Smartphone und Messenger, 16:9 für Website, Präsentation und Bildschirm, quadratisch für manche Social-Media-Feeds. Ein Film kann auch in mehreren Formaten angelegt werden.
Das Thema, die Zielgruppe, den Ort, an dem der Film laufen soll, und dein Corporate Design, falls es eins gibt. Fachliche Unterlagen helfen, müssen aber nicht sortiert sein. Das Sortieren ist Teil der Arbeit.
Ja. Die Filme sind modular gebaut. Figuren, Szenen und Illustrationen lassen sich für Social Media, Website, Präsentationen oder Print weiterverwenden.